Gütekriterien für algorithmische Prozesse. Eine Stärken- und Schwächenanalyse ausgewählter Forderungskataloge. Ein Arbeitspapier, vorgelegt von Noëlle Rohde

Being digitized by an algorithm (c) Gerhard Schimpf

Was dürfen Algorithmen und was nicht? Welche Qualitätsstandards müssen sie erfüllen? Zu welchen Zwecken dürfen sie eingesetzt werden? Unter welchen Kriterien? Wichtige Fragen, zu denen es bisher kein einheitliches Bild gibt. Auf Europäischer Ebene hat zuletzt EUACM, das Policy Committee des ACM Europe Councils ein White Paper mit Empfehlungen vorgelegt: „When Computers Decide: European Recommendations on Machine-Learned Automated Decision Making”. (Ref 1; Ref 2).
Eine Vielzahl internationaler Organisationen, darunter auch die ACM, versucht durch die Formulierung von Gütekriterien für Algorithmen zu beantworten und so eine Grundlage für einen ethischeren Einsatz algorithmischer Systeme zu schaffen.
Noëlle Rohde vom Team „Ethik der Algorithmen“ der Bertelsmann Stiftung legt nun ein Arbeitspapier mit umfangreichem Quellenmaterial vor (Ref 3), in dem drei der aktuellsten Gütekriterienkataloge einer Analyse unterzogen werden, um deren Stärken und Schwächen herauszuarbeiten. Die untersuchten Vorschläge sind die “Principles for Accountable Algorithms and a Social Impact Statement for Algorithms” der FAT/ML-Konferenz, die “Asilomar AI Principles” des Future of Life Institute sowie die “Principles for Algorithmic Transparency and Accountability” des ACM US Public Policy Council.

Ref 1: http://europe.acm.org

Ref 2: http://www.acm.org/binaries/content/assets/public-policy/ie-euacm-adm-report-2018.pdf

Ref 3: https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/BSt/Publikationen/GrauePublikationen/GuetekriterienalgorithmischeProzesse29062018.pdf

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Gerhard Schimpf, the recipient of the ACM Presidential Award 2016, has a degree in Physics from the University of Karlsruhe. As a former IBM development manager and self-employed consultant for international companies, he has been active in ACM for over four decades. He was a leading supporter of ACM Europe, serving on the first ACM Europe Council in 2009. He was also instrumental in coordinating ACM’s spot as one of the founding organizations of the Heidelberg Laureates Forum. Gerhard Schimpf is a member of the German Chapter of the ACM (Chair 2008 – 2011) and a member of the Gesellschaft für Informatik. --oo-- Gerhard Schimpf, der 2016 mit dem ACM Presidential Award geehrt wurde, hat an der TH Karlsruhe Physik studiert. Als ehemaliger Manager bei IBM im Bereich Entwicklung und Forschung und als freiberuflicher Berater international tätiger Unternehmen ist er seit 40 Jahren in der ACM aktiv. Er war Gründungsmitglied des ACM Europe Councils und gehört zum Founders Club für das Heidelberg Laureate Forum, einem jährlichen Treffen von Preisträgern der Informatik und Mathematik mit Studenten. Gerhard Schimpf ist Mitglied des German Chapter of the ACM (Chairperson 2008 – 2011) und der Gesellschaft für Informatik.


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